tebasil Verlag
Rund um das Arabische Pferd sind im tebasil Verlag u.a. folgende Bücher erschienen.
Bestellen können Sie einfach per Mail beim SAVS Sekretariat.
Janów Podlaski und die polnische Araberzucht
von Dr. h. c. Johannes Erich Flade
Grossformat, 196 Seiten mit über 200 zum Teil farbigen Bildern und 50 Seiten Register,
in Offset auf 135 g schwerem Kunstdruckpapier gedruckt. Leinen, einfarbig geprägt mit vierfarbigem Schutzumschlag.
49.- / sFr. 92.-
«Über viele Jahre sammelte
Dr. Flade Material über das polnische Pferd. Er sprach mit
den Menschen, die mit der Zucht des arabischen Pferdes in Polen
verbunden sind. So entstand ein Werk das nötig ist und bleibt
für lange Zeit. Dieses Buch ist für heute und für
die Zukunft des arabischen Pferdes, das in der Weltgeschichte
und in unserer Zivilisation eine sehr wichtige und große
Rolle gespielt hat, ausserordentlich wertvoll. Die Rolle des
Pferdes ändert sich. Man kann aber glauben, daß die
Menschen sich noch lange an der Existenz und am Anblick des schönen
arabischen Pferdes freuen werden.» Das schreibt der langjährige
Gestütsleiter Andrzej Krzysztalowicz unter anderem in seinem
interessanten Vorwort «zum Werk».
Das Werk umschreibt in den nachstehend
aufgeführten Kapiteln die Geschichte des polnischen Arabers,
insbesondere aber auch die berühmten privaten Zuchtstätten
des 19. Jahrhunderts. Bewegte polnische Geschichte; Wurzeln der polnischen Araberzucht, Sawran-Kuzmin, Slawuta-Chrestowka,
Wolica und Satanow, Gumniska, Tulczyn, Biala Cerkiew, Szamrajowka,
Janiszówka, Uzin, Miszewo-Murowane, Podhajczyki, Bronice,
Szumsko, Borówek, Dzierzbice, Patków, Regów,
Antoniny. Die Dzieduszycki-Gestüte Jarczowce, Jablonów
und Jezupol. Taurów, Kochanówka und Rajtarowice,
Pelkinie, Zarzecze. Erste Periode der Zuchtarbeit in Janów.
Und dennoch Wiederaufbau zwischen den Weltkriegen,
Gumniska, Pelkinie, Bezmiechowa, Behen und Derazne, Breniów,
Ujazd. Odyssee des Gestütes Janów Podlaski
1939 bis 1947; Weg zu internationaler Bedeutung.
In einem umfangreichen Anhang ist eine große Menge Wissenswertes
zu erfahren. Insbesondere sind die Hengst- und Stutenregister
von wesentlicher Bedeutung, sie enthalten Angaben und Abstammungen
zu polnischen Vollblutarabern bis zum Zweiten Weltkrieg, deren
Stutbücher längst nicht mehr erhältlich sind.
Der Anhang umfaßt folgende Register: Benutzte und empfohlene Literatur, Hinweise auf die Aussprache,
Hengstregister, Stutenregister, Geographisches Register, Historisches Register, Bildnachweis.
Das k. k. Staatsgestüt Radautz und seine Pferde
von Hans Brabenetz
Grossformat, 240 Seiten, mit über 200 zum Teil farbigen
Bildern, in Offset auf 135 g schwerem Kunstdruckpapier gedruckt.
Leinen, einfarbig geprägt mit vierfarbigem Schutzumschlag.
1. Auflage 1987, 2. Auflage 1998, mit Ergänzungen. 49.- / sFr. 92.-
Mit dem Buch «Das k. k. Staatsgestüt
Radautz und seine Pferde» wird eine lange offengestandene
Lücke am hippologischen Büchermarkt geschlossen. Es
führt in die Welt der altösterreichisch-ungarischen
Edelpferdezucht und deren Anfänge in der Zeit der großen
Kaiserin Maria Theresia und deren Sohn Kaiser Joseph dem II.
zurück. Der Leser erfährt die Gründe, die zum
Entstehen eines der größten Gestüte von Europa
geführt haben. Die geschichtliche Entwicklung von Radautz
und der darauf basierenden Gestüte in den Nachfolgestaaten
werden ihm vor Augen geführt. Aber auch der Dienstbetrieb
in Radautz selbst, die personelle Besetzung und deren Adjustierung
mit den vielfältigen Uniformen, die Haltung der Gestütspferde
im Ablauf des Jahres, ihre Namensgebung und das System der Brandzeichen
finden eine genaue Schilderung.
Eigene Kapitel behandeln den großen Landwirtschaftsbetrieb
von Radautz, die Staatshengstendepots und die Hofgestüte.
Erstmals wird auch datumsgerecht die Evakuierung im August 1914
bis ins kleinste Detail geschildert sowie schließlich die
provisorische und oft wechselnde Unterbringung in verschiedenen
Exilstationen im Innern der Doppelmonarchie und der Verbleib
der Gestütspferde nach dem Zerfall derselben.
Die Beschreibung der einzelnen Rassen und Stämme, die den
Ruhm von Radautz begründet haben, nimmt einen wesentlichen
Teil des Buches in Anspruch. Von den wichtigen Stämmen ist
jedem im Gestüt tätig gewesenen Vatertier sowie seiner
herausragenden Nachzucht eine exakte Beschreibung gewidmet. Zahlreiche
Pedigrees über fünf Ahnenreihen und 22 Stutenfamilientafeln,
hauptsächlich aus dem arabischen Gestütsbereich, ergänzen
diese Kapitel.Abschließend wird die Weiterentwicklung der
Zucht von den 1919 nach Radautz zurückgekehrten Pferden
in Rumänien be-schrieben.Originaldokumente und die Wiedergabe
der Vorschrift über die Ausrüstung, Geschirre, Sättel
und Fahrzeuge in den k. k. staatlichen Pferdezuchtanstalten ergänzen
das Buch anschaulich.